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AHD und GEHE optimieren Niederlassungsnetzwerk

AHD und GEHE optimieren Niederlassungsnetzwerk

Stärkung der Kundennähe durch Bündelung der Kräfte in Betrieb, Vertrieb und in der Zentrale

Frankfurt am Main/Stuttgart, den 07. April 2021. Nach dem Zusammenschluss der beiden Unternehmen Alliance Healthcare Deutschland GmbH und GEHE Pharma Handel GmbH im November 2020 werden nun die Weichen für die gemeinsame Zukunft gestellt. So soll ein hochmodernes Distributionsnetzwerk entstehen, um das hohe Niveau der Arzneimittelversorgung in Deutschland auszubauen und das Serviceportfolio zum Wohle der Patienten, Apotheken und Hersteller zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Gleichzeitig soll die neue Vertriebsstruktur für Kundennähe und mehr Serviceorientierung sorgen.


Um den Apotheken die bestmögliche Versorgung zu garantieren, setzt das Gemeinschaftsunternehmen auf Vollsortierung und Modernisierung. Deshalb sollen neun Niederlassungen* stillgelegt werden und deren Geschäfte bis voraussichtlich Mitte 2022 in vollsortierte Häuser übergehen. Darüber hinaus sind Investitionen in eine neue Niederlassung geplant. Von dort sollen zukünftig die Geschäfte von drei weiteren Niederlassungen** bedient werden. Die damit verbundenen Personalanpassungsmaßnahmen werden mit den zuständigen Arbeitnehmergremien vertrauensvoll beraten. Es werden sozialverträgliche Lösungen für betroffene Beschäftigte gesucht.


Gleichzeitig soll zukünftig eine harmonisierte Vertriebsstruktur beider Unternehmen für mehr Kundennähe und Serviceorientierung sorgen. Die regionale Struktur soll vereinfacht und die lokale Kompetenz ausgebaut werden (Pressemitteilung 01. März 2021). Damit wird dem Anspruch der Kunden Rechnung getragen, sie in einem immer komplexeren Marktumfeld optimal zu unterstützen. In Zeiten der Digitalisierung des Apotheken- und Gesundheitsmarktes stehen Agilität und Kundennähe dabei ebenso im Fokus, wie die Stärkung der heilberuflichen Stellung des Apothekers und der Ausbau von pharmazeutischen Dienstleistungen, die Mehrwerte für Patienten schaffen.

Die Verwaltungsstrukturen der beiden Unternehmen sollen zusammengeführt werden, um schlanke und effiziente Abläufe für die Kunden zu gewährleisten und Doppelstrukturen zu optimieren. Für Mitarbeiter der Zentrale in Frankfurt und der Hauptverwaltung in Stuttgart gibt es ein Angebot zum freiwilligen Austritt.

Die nun mit den Arbeitnehmergremien zu beratenden Planungen zu den Personalanpassungsmaßnahmen bewegen sich insgesamt in einem Rahmen von knapp über 15%.

* [Bayreuth, Bochum, Dresden, Günzburg, Itzehoe, Kassel, Leipzig, Osnabrück, Saarbrücken]
** [Nürnberg, Nürnberg, Würzburg]