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Gesundheitspolitikerinnen im Gespräch mit Alliance Healthcare

Die Mitglieder des Gesundheitsausschusses Martina Stamm-Fibich (SPD) und Kordula Schulz- Asche (Grünen) sowie die stellvertretende Vorsitzende der SPD Nürnberg, Gabriela Heinrich, besuchten die AHD-Niederlassungen in Nürnberg und Frankfurt.

Frankfurt: MdB Kordula Schulz-Asche (Die Grünen), AHD-Vorstandsvorsitzende Aline Seifert
Nürnberg, v.l.n.r.: Thomas Roider (Betriebsleiter AHD), MdB`s Gabriela Heinrich, Martina Stamm-Fibich (SPD), Norbert Eichhorn (Vertriebsleiter AHD)
Nürnberg, v.l.n.r.: MdB`s Gabriela Heinrich, Martina Stamm-Fibich (SPD), Thomas Roider (Betriebsleiter AHD)
Nürnberg, v.l.n.r.: MdB`s Martina Stamm-Fibich, Gabriela Heinrich (SPD), Hans-Peter Wischer (Regionsvertriebsleiter AHD), Norbert Eichhorn (Vertriebsleiter AHD), Thomas Roider (Betriebsleiter AHD)
Frankfurt: MdB Kordula Schulz-Asche (Die Grünen) im Gespräch mit AHD-Betriebsleiter Hans-Bernhard Müller

Frankfurt, 27. Mai 2019 – Am vergangenen Mittwoch haben die Bundestagsabgeordneten der SPD, Martina Stamm-Fibich und Gabriela Heinrich, die AHD-Niederlassung in Nürnberg besucht, um sich vor Ort ein Bild von der Arbeit des vollversorgenden pharmazeutischen Großhandels zu machen. Schon während des Rundgangs wurde deutlich, dass die gestiegenen Anforderungen in Bezug auf Distribution, Fälschungssicherheit und Arzneimittelhandling einen Kraftakt für die Branche bedeuten. Insbesondere die Umsetzung der neuen EURichtlinien zum Fälschungsschutz (FMD – Falsified Medicines Directive) sowie zur guten Vertriebspraxis von Arzneimitteln (GDP – Good Distribution Practise) erfordern Investitionen in Millionenhöhe, die in der politisch vorgegebenen Vergütungssystematik nicht vorgesehen sind.

Thematisiert wurde auch die Umsetzung der mittlerweile mehr als 27.000 Rabattverträge, einem weiteren Leistungsbaustein des vollversorgenden Großhandels. Während dieses Instrument dem Gesundheitssystem hilft, jährlich mehrere Milliarden Euro einsparen, erbringt der vollversorgende pharmazeutische Großhandel seinen Beitrag ohne zusätzliche Vergütung. Dass das Vergütungsthema des Großhandels vor dem Hintergrund des geplanten Apotheken-Stärkungsgesetzes ebenfalls in die aktuelle politische Debatte gehört, wurde auch beim Besuch der Gesundheitsexpertin der Grünen-Fraktion Kordula Schulz-Asche in Frankfurt deutlich, der am darauffolgenden Freitag stattfand. Diskutiert wurde u.a. über aktuelle Themen wie die Einführung des E-Rezeptes sowie die Zunahme der handlingsintensiven, hochpreisigen Produkte im Bereich der kühlkettenpflichtigen Arzneien und der Betäubungsmittel, an deren Umsatzwachstum die Großhandelsbranche aufgrund des derzeitig gültigen Honorierungsmodells nicht partizipieren kann.

„Ich denke, wir konnten deutlich machen, dass es mit einem Vergütungssystem, in dem seit Einführung des AMNOG nach wie vor ein zeitlich unbefristeter Sparbeitrag verankert ist, für den vollversorgenden Pharmagroßhandel immer schwieriger wird, seinem öffentlichen Versorgungsauftrag nachzukommen", so die Vorstandsvorsitzende der Alliance Healthcare Deutschland AG Aline Seifert nach dem Gespräch.

Die Alliance Healthcare Deutschland wird seine Gespräche mit Gesundheits- und Wirtschaftspolitikern partei und fraktionsübergreifend fortsetzen, um die Themen und Herausforderungen des Pharmagroßhandels in die laufende politische Debatte einzubringen.


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