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Alliance Healthcare Deutschland im Gespräch mit Gesundheits- und Wirtschaftspolitikern

Bundestagsabgeordnete Peter Stein, Karin Maag (CDU) sowie Stephan Stracke (CSU) besuchen Niederlassungen in Rostock, Stuttgart und Wolfertschwenden.

Frankfurt, 22. August 2018 - Versandhandelsverbot, Rabattverträge, Lieferengpässe - die Frage, wie eine bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit Medikamenten auszusehen hat, wird derzeit von zahlreichen Akteuren diskutiert. Um auch aktuelle Themen und Herausforderungen des Pharmagroßhandels in die Debatte einzubringen, begrüßt die Alliance Healthcare Deutschland den Besuch von Gesundheits- und Wirtschaftspolitikern in seinen Niederlassungen. Gesprochen wurde über die oft unbekannte Rolle des vollversorgenden Großhandels für Versorgung, Verfügbarkeit und Verteilung von Arzneimitteln an Apotheken vor Ort und die Bürgerinnen und Bürger in der Region.

Den Anfang machte Peter Stein (CDU), u.a. Mitglied im Bundestagsausschuss für Wirtschaft, der am 15. August die Alliance Healthcare-Niederlassung in Rostock besuchte und sich vor Ort über die Rolle des vollversorgenden Pharmagroßhandels informierte. Als Fürsprecher der Vor-Ort-Apotheken zeigte sich Stein beeindruckt von der logistischen Leistung des Pharmagroßhandels sowie dessen Umsetzungsqualität. Auch würdigte Stein, dass der Pharmagroßhandel durch seine Finanzierungsfunktion ein Stabilitätsgarant für die Medikamentenversorgung der Bevölkerung im urbanen wie im ländlichen Bereich ist.

Im Termin mit der gesundheitspolitischen Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Karin Maag, der am 17. August in der Stuttgarter Niederlassung stattfand, ging es ebenfalls um Kernthemen des Pharmagroßhandels. Diskutiert wurde u.a. über die Zunahme von hochpreisigen Medikamenten und deren Auswirkungen auf die Großhandelsmarge sowie die Umsetzung von Rabattverträgen. Hierüber sei man in der Fraktion im Gespräch. Auch das Thema des Versandhandels, der sich in Deutschland nicht denselben regulatorischen Verpflichtungen wie die Großhändler unterwerfen muss (Stichworte: Kühlkette, Good Distribution Practice - GDP), sei bei ihr auf dem Radar: "Zum Thema Rx-Boni sage ich Ihnen zu, dass wir uns dafür einsetzen, dass eine Lösung, die dem Zustand vor dem EUGH Urteil entspricht, zustande kommt", so Karin Maag.

Nur wenige Stunden nach dem Besuch von Karin Maag hatte sich der gesundheitspolitische Sprecher der CSU, Stephan Stracke, in der Niederlassung Allgäu angekündigt. In der Diskussion mit Vorstandsmitglied Aline Seifert zeigte sich Stracke sehr interessiert am Thema der Preis- und Margenentwicklung des Pharmagroßhandels. "Ich habe in Anbetracht der stark gestiegenen Kosten, die u.a. aus den Richtlinien für die Arzneimittelfälschung sowie des Themas Kühlkette resultieren, grundsätzlich Verständnis für die Forderungen des Großhandels nach einer Anpassung der Leistungsvergütung", so Stracke nach dem Gespräch.

„Wir setzen sämtliche neuen Anforderungen der EU in Bezug auf Arzneimittelsicherheit und Good Distribution Practice zu 100% um. Es wäre aus unserer Sicht nunmehr konsequent, wenn die Politik unsere Vergütung, die zuletzt 2010 angepasst wurde, auch an die Kostenentwicklung im pharmazeutischen Großhandel angleicht", so Aline Seifert.


Pressemeldungvom22.08.18 - 0.0 Kb