Niederlassung München (Region Süd-Ost)

Alliance Healthcare Deutschland AG
Drygalski-Allee 45
81477 München

Postfach 71 10 27
81460 München

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E-Mail: muenchen@alliance-healthcare.de

Ihr Weg zu uns


Mit der Bahn:

Ab Hbf S-Bahn bis Marienplatz, umsteigen in U-Bahn (U3) bis Forstenrieder Allee, dort umsteigen in Bus 63 oder Bus 151 bis Munckerstraße / Drygalski Allee.

Mit dem Auto:

aus Richtung Salzburg:
Ab Kreuz München Süd Richtung Garmisch (A 95). Die Autobahn mündet in den Mittleren Ring (B2R). Nach ca. 6 KM auf die A95 wechseln und an der ersten Ausfahrt (Kreuzhof ) in  die Boschetsrieder Strasse fahren.
An der ersten Ampel rechts in die Drygalski Allee abbiegen.

aus Richtung Nürnberg:
Ab dem Autobahnkreuz Neufahrn Richtung Lindau. Über die A 92 und die A 99 West zum Kreuz München Süd West. Dann auf der A 94  Richtung Garmisch bis zur Ausfahrt Laim, Richtung Garmisch über die Fürstenriederstraße und Boschetsriederstraße rechts in die Drygalski Allee abbiegen.

Ihre Ansprechpartner

 


Hans-Peter Wischer
Regionsleiter Vertrieb



Robert Schramm
Vertriebsleiter

 
Helmut Stelzig
Betriebsleiter
 
 

Daten & Fakten

Geschichte der Niederlassung München

Schon um die Jahrhundertwende befanden sich in München sieben Chemikalien-, Drogen- und Spezialitäten-Großhandlungen, eine davon war im Besitz der Nürnberger Firma Noris-Zahn AG, die allerdings fast ausschließlich Spezialitäten vertrieb. Trotzdem entschloss sich der 27 Jahre alte Apotheker Georg Voit zum 1. Januar 1900 in der Schwanthaler Straße 68 eine weitere Spezialitätengroßhandlung „aufzumachen".

Das Geschäft entwickelt sich aber sehr schnell und offensichtlich erfolgreich, denn Voit stellte sein Geschäft schnell auf die Belieferung von Drogerien und Apotheken um und so steigerte sich der Umsatz von 45.000 Reichsmark im Jahr 1900 auf fast 220.000 RM nur fünf Jahre danach. Im Jahr 1906 mussten bereits weitere Räume dazugemietet werden, fünf Personen waren beschäftigt. Im Jahr 1908 musste in ein wesentlich größeres Haus in die Schwanthaler Straße 78 umgezogen werden und trotz ständiger Um- und Zubauten blieb das Unternehmen dort bis zum Jahr 1928.

Im Jahr 1910 kam es zur Übernahme des Betriebes inklusive der Beschäftigten durch die Noris-Zahn und Co. GmbH. Im Jahr 1910 hatte Voit & Co – der alte Name blieb erhalten –  bereits einen Umsatz von einer halben Million RM zu verzeichnen.

Im Jahr 1927 wurde die Niederlassung in München der ANZAG in Frankfurt unterstellt und es erfolgte die endgültige Umstellung auf den Drogen- und Chemikalienhandel und auf freie Markenartikel, was eine weitere Ausdehnung der Niederlassung beanspruchte. 1938 wurde für 400 000 RM ein Objekt in der Schwanthaler Straße 53 erworben und über drei Etagen eine Großhandlung auf dem damals modernsten Stand eingerichtet. Es gab z.B. drei elektrische Aufzüge, man hatte eine Sammelnummer mit sechs Hauptanschlüssen sowie eine automatische Schaltanlage für den innerbetrieblichen Sprechverkehr. Im Jahr 1939 waren in der Niederlassung 110 Menschen beschäftigt.

In den Kriegsjahren waren zur Absicherung Ausweichlager in Obergangkofen und in Pfeffenhausen nötig, um die Belieferung der Kunden gewährleisten zu können. Das Haus in München selbst erlitt fast bis zum Kriegsende nur kleine Schäden durch Brandbomben, wurde aber in der Nacht vom 16. zum 17. Dezember 1944 vollkommen zerstört. Ein Ausweichlager in München wurde ebenfalls zerstört und die Ausweichlager, vor allen Dingen das in Pfeffenhausen, waren dringend nötig.

Erst 1949 war das Stammhaus in der Schwanthaler Straße wieder voll gebrauchsfertig und im Jahr 1952 wird die Firma Voit & Co GmbH endgültig mit der ANZAG verschmolzen und firmierte ab jetzt offiziell mit beiden Namen. Trotzdem war die Niederlassung in der Apothekerschaft bis in die 80er Jahre als „Voit" bekannt.

1962 wurde das Haus vollkommen umgebaut. Es war aus heutiger Sicht gesehen der erste Neubau in einem bestehenden Haus, also während des laufenden Betriebes, denn im Endeffekt blieb außer dem Treppenhaus nichts wie es vorher war. Im selben Jahr wurde ein Wettbewerber, die „vollsortierte pharmazeutische Großhandlung Dr. König & Dr. Jall KG" übernommen. Im Oktober 1965 waren in München 168 Personen beschäftigt, 20 Lieferfahrzeuge waren im Einsatz.

Im Januar 1957 übernahm die ANZAG die „Pharmazeutische Großhandlung Dr. Samstag GmbH" in Augsburg. Die Mieträume dort wurden gekündigt und im Jahr 1959 wurde ein für die damaligen Verhältnisse moderner und für weitere Zubauten angelegter Zweckbau offiziell eröffnet. Das Herzstück des Augsburger Neubaus war das Spezialitätenlager, dass mit einem Glasdach versehen war. Im Mai 1965 waren in Augsburg 105 Personen beschäftigt. Die Niederlassung wurde im Jahr 1986 geschlossen und der Umsatz nach München verlagert.

Das „neue Haus" in der Drygalski Allee 45 in München wurde am 17.9.1979 seiner Bestimmung übergeben. Es war nach dem zu jener Zeit aktuellen Stand der Technik eingerichtet und sollte trotz ständiger Steigerung des Umsatzes fast zwanzig Jahre ohne größere Maßnahmen funktionstüchtig sein.

Zwei Monate früher als geplant wurde Anfang Februar 1998 die Lageroptimierung abgeschlossen, die Fördertechnik verbessert bzw. erneuert. Durch die Umstellung zur Tagesfiliale, den Nachtumsatz übernahm zu diesem Zeitpunkt endgültig die NL-Nürnberg, mussten die Abläufe auf die veränderte Situation eingestellt werden. Die Lagerdurchlaufzeit wurde um 30% verringert. Es wurde ein Lagerrechner mit modernster Software installiert.

2010/11 wurde die Niederlassung dann komplett modernisiert und damit die Leistungsfähigkeit auf höchstes Niveau gebracht. Dank innovativer Fördertechnik und zwei Hochleistungsautomaten können bestellte Präparate noch schneller kommissioniert werden. Auch die Kapazität des Standortes wurde ausgeweitet: Auf 6.000 Quadratmetern lagern seit dem Umbau 25 Prozent mehr Medikamente. Zudem ist das neue Kühlhaus das größte im Verbund.